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WIE DU DICH IM WINTER FIT HÄLTST UND GESUND ERNÄHRST

Seien wir mal ehrlich: Wir können dem Winter in Bezug auf gesunde Ernährung und Bewegung im Freien nicht viel abgewinnen 😀 Es ist zu kalt, zu nass und außerdem schmecken Plätzchen viel leckerer als eine Birne und auf die Rouladen zur Winterzeit haben wir schon das ganze Jahr gewartet.  Da fangen wir jetzt bestimmt keine Diät an. Wenn wir uns doch mal raustrauen, dann, um auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Auf Langos, Glühwein und Poffertjes verzichten?! Auf keinen Fall!

Ich will euch zeigen, dass man den Winter und die Weihnachtszeit im Dezember genießen kann ohne ordentlich Pfunde zuzulegen sowie fit und gesund zu bleiben. So braucht ihr euch im Januar keine Sorgen machen zugelegte Kilos wieder loszuwerden und euch hysterisch im nächsten Fitnessstudio anzumelden.

Starten wir mit den Leckereien ❤

Für mich gibt es einige Lebensmittel, die aus meinem Ernährungsplan gar nicht mehr wegzudenken sind. Diese Lebensmittel sind nicht nur gut für den Winter, sondern sie sind generell Lebensmittel, die das ganze Jahr über im Supermarkt erhältlich sind, die Gesundheit unterstützen und hervorragend in einfache und leckere Rezepte einzubinden sind.

© PublicCo | pixabay.com

 

Die Avocado ist eine Frucht oder ein Gemüse – man weiß es nicht so genau –, die für einen richtigen Hype in der Küche auf der ganzen Welt gesorgt hat. Ob als Guacamole zu Nachos oder Tacos, als Brotbelag mit anderen frischen Zutaten, als Pesto zu Pasta oder sogar als Dessert. Sie ist so vielseitig einsetzbar und liefert zudem noch richtig gute Fette, die den Fettstoffwechsel anregen. Sie schmeckt also nicht nur gut, sondern tut auch noch gutes, damit sich das Essen nicht auf den Hüften absetzt.

Nüsse und Blaubeeren sind für mich das Topping Nr. 1 bei all meinen Zaubereien zum Frühstück. Zum Frühstück ist es dann mal das Nussmus in meinem Waffelteig, die Cashewkerne in meinem Müsli oder die Peanutbutter (in Kombi mit Nutella #yummi aber pssst) auf meinen Crêpes.

Blaubeeren, sowie alle anderen Arten von Beeren, passen ebenso gut zu den oben genannten Frühstücksideen. Sie sorgen für saftige, geschmackvolle Muffins und Kuchen und geben einem Dessert eine leckere fruchtige Note. Dazu sind sie kalorienarm und Blaubeeren stärken das Immunsystem- die perfekte Frucht, um sich vor Winter-Krankheiten zu schützen, würde ich mal sagen.

Meine Großtante sagte mir schon im jungen Alter „An Apple a Day keeps the Doctor away!“. Ich habe ich mich nie wirklich drangehalten, und wenn mein Arzt so aussehen würde wie McDreamy oder McSexy, würde ich eh davon absehen Äpfel zu essen. Die Fans von Grey’s Anatomy wissen was ich meine! 😀 Doch die in Äpfeln enthaltenen Ballaststoffe  sorgen für eine gute Verdauung und machen vor allem satt. Gerade im Winter passen Sie sehr gut in die Ernährung. Ob Bratäpfel, warmer Apple Crumble oder ein fruchtiger Kürbis-Apfel-Salat. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Der Ingwer findet immer dann seinen Weg in meine Küche, wenn ich asiatische Gerichte zaubere oder Suppen, wie die Möhren-Ingwer-Suppe oder eine Kürbissuppe. Ansonsten macht er sich auch richtig gut als Tee mit Honig und Zitrone, da er von innen Wärme spendet und bei Erkältungen/Krankheiten so helfen soll wie Aspirin es tut.

 

Nachdem ich euch meine liebsten Leckereien in der Küche vorgestellt habe, möchte ich noch auf die Gewohnheiten eingehen, die man im Winter entweder beibehalten oder einführen sollte.

Natürlich ist es wichtig dem Körper immer genug Wasser zuzufügen. Ich muss mich auch permanent dazu zwingen genug Wasser zu trinken, weil der Durst sich immer erst dann bei mir einstellt, wenn es schon zu spät ist. Wenn ich auf 1,5 Liter am Tag komme, kann ich mich schon selbst loben. Das ist allerdings viel zu wenig. 2-3 Liter sollten es schon sein. Denn regelmäßiger Konsum von Wasser unterstützt unsere Verdauung, macht langanhaltend satt und erhöht den Grundumsatz. Ihr wisst was das heißt 😉 Die Pfunde purzeln quasi ganz von alleine, oder setzen sich am besten gar nicht erst an. Darauf erstmal ein Glas Wasser – Prost!

Ihr solltet außerdem euer Essen bewusst zu euch nehmen. Versucht auf eure Intuition zu hören. Hört auf euren Körper und das Sättigungsgefühl. Ich weiß meist ist das Essen SO lecker, dass man es nicht liegen lassen kann. Aber hey, ihr könnt doch auch noch später davon weiter essen, wenn eurem Körper wieder danach ist. Der Hunger stellt sich eh irgendwann wieder ein. Der Braten mit Rotkohl und Klößen beim Adventsessen oder das Stück New York Cheesecake laufen dir nicht weg 🙂

Um fit zu bleiben, brauche ich euch glaub ich nicht erzählen, dass Bewegung wichtig ist. Das weiß man! Ich verschiebe meine Joggingeinheiten auch lieber aufs Frühjahr… Doch dafür versuche ich wenigstens die Bewegung so gut es geht in den Alltag zu integrieren. Ich nehme die Treppen anstelle des Aufzugs und ehe ich mit dem Auto zur Arbeit fahre und verzweifelt einen Parkplatz suche, laufe ich die 20 Minuten einfach.

Wenn ihr euch draußen bewegt, haltet euch gut warm, denn in einem ausgekühlten Körper breiten sich Viren schneller aus und keiner von uns will von einem grippalen Infekt flachgelegt werden. Da gibt es schönere Dinge, die einen flachlegen… zum Beispiel ein Foodkoma 😉

Zu guter Letzt Freunde: Gönnt euch etwas Schönes! Der Winter kann leider mit seinem grauen Da-Sein ganz schön aufs Gemüt schlagen. Ich kenne das selber zu gut. Trefft Freunde zum gemütlichen Raclette essen, geht Schlittschuhlaufen, schaut auf der Couch einen Film nach dem Anderen oder zur Not macht spontan eine Reise ins Warme.

© jill111 | pixabay.com

 

Ich hoffe ihr könnt davon den einen oder anderen Tipp beherzigen und umsetzen 🙂

Schreibt mir doch eure Tipps in die Kommentare und was ihr gerne macht, um den Winter etwas erträglicher werden zu lassen 🙂

 

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